Lothar de Maizière zu Gast bei Wayss & Freytag Ingenieurbau AG

11 May 2005 17:10 - Wayss & Freytag Ingenieurbau AG

Der Infrastrukturbau in den neuen Bundesländern hat Vorbild- und Modellcharakter für die Zukunft.’ Dies stellte der letzte Ministerpräsident der DDR und der ehemalige Bundesminister Dr. Lothar de Maiziére auf einer Veranstaltung der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG fest.

In der Diskussionsrunde zum Thema 'Infrastrukturpolitik und schrumpfender Staat’ am Rande des Deutschen Beton- und Bautechniktages in Düsseldorf zog Gastredner De Maiziére Bilanz: '15 Jahre nach der deutschen Einheit ist Gewaltiges geleistet worden. Der Osten hat die besseren Straßen und die modernere Infrastruktur.'

Wayss & Freytag Ingenieurbau, Spezialist im Verkehrswegebau, hatte ausgewählte Vertreter der Fach- und Wirtschaftspresse zu der Diskussion über die Zukunft des Infrastrukturbaus in Deutschland eingeladen. Der neue Vorstandsvorsitzende Andreas Schmieg wies darauf hin, dass erhebliche Investitionen erforderlich sind, damit die Infrastruktur in Deutschland bedarfsgerecht ausgebaut werden kann.

Er betonte, dass zur Realisierung des Bundesverkehrswegeplanes derzeit jährlich eine Finanzierungslücke von rund 4 Milliarden Euro zu schließen sei. Besonders in den alten Bundesländern sind zahlreiche Verkehrswege inzwischen dringend sanierungsbedürftig.

Mit dem Verkehrswegeplan Deutsche Einheit, so Gastredner de Maiziére, sei in den neuen Bundesländern 15 Jahre nach der Einheit Gewaltiges geleistet worden. Zwar gebe es noch Nachholbedarf beim Ausbau der Nord-Süd-Verbindungen und im Bereich der Wasserstraßen, im gesamtdeutschen Vergleich besitze der Osten aber schon jetzt die moderne Infrastruktur. Auch bei der Erschließung alternativer Finanzierungswege sei der Infrastrukturbau in den neuen Bundesländern zukunftsweisend.

Angesichts schrumpfender öffentlicher Mittel, bekräftigte Andreas Schmieg, kämen Public Private Partnerships in Zukunft eine zentralere Rolle zu. In diesem Segment sei die Wayss & Freytag Ingenieurbau AG hier als Konzerngesellschaft der Royal BAM Group für den Wettbewerb hervorragend aufgestellt. Die Royal BAM Group, einer der größten europäischen Baukonzerne, ist bereits seit Jahren international im Konzessionsmanagement erfolgreich. Aber auch strategische Allianzen innerhalb der Bauwirtschaft, so Schmieg, gewönnen zunehmend an Bedeutung. Bestes Beispiel sei das unter Führung von Wayss & Freytag Ingenieurbau neu gegründete Bieterkonsortium A+ zur Realisierung der A-Modell-Projekte auf deutschen Autobahnen.

Alle Teilnehmer waren sich einig: Allein mit Public Private Partnerships lässt sich der Investitionsrückstau in Deutschland aber nicht beheben. Zusätzlich müsse die Politik Prioritäten überdenken und die Bürger müssten sich darauf einstellen, zur Finanzierung stärker herangezogen zu werden als bisher.

Pressekontakt: Inge Hausdorf, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, 069-7929260